Manfred Egender

Manfred Egender

Kunst ist Behauptung in Form

Diese Bildpartituren visualisierter Selbstgespräche referieren zwischen eigenmotorischer Linearität, monochromen Flächen, schablonisierten Objekten und Signalbegriffen. Die Suche nach bildhaften Argumenten privater Sinnerklärung wird augenscheinlich. Es zeigt sich ein künstlerisches Programm als fuga vacui mit ?(über)lebenspraktischen Leihsprüchen, grafischen Ballungen und materialdichter Motivik. Der lineare Gestus wird jäh gestoppt von Symbolschranken und definierter Begrifflichkeit. Worte sehen versus Bilder lesen; Gedankenschmuggel ist erwünscht — oder ist jedes Artefakt sich selbst genug, verbüchern wir diese bildnerische Mehrsprachigkeit als Humboldtsches Prinzip oder verschieben wir sie laienhaft auf den Sehnsuchtsparcours der uneingelösten Illusionen. Jedes einzelne formulierte Zwischenergebnis erzwingt das Weitermachen. (Manfred Egender)

Manfred Egender, geb. 1954 in Schnepfau, Vorarlberg; 1974 – 1978 Hochschule für Angewandte Kunst Wien bei Prof. Oberhuber; ?1979 DAAD-Stipendium Hochschule der ?Künste Berlin und Freie Universität Berlin; ?1985 Staatsstipendium
 

6/2014 
1. Auflage
Hardcover | Leinen
18,5 x 25 cm
296 Seiten
ISBN 978-3-99018-273-4

EUR 30,00 CHF 37,00

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